Information der Bevölkerung

Communication de crise
Krisismanagement
Krisenkommunikation umfasst weit mehr als die bloße Information durch die Behörden über die Notsituation, ihre Entwicklung, die von ihnen ergriffenen Maßnahmen oder die Empfehlungen an die Bevölkerung.
Leitfaden Krisenkommunikation

Leitfaden Krisenkommunikation

Die Bewältigung einer Krisensituation ist nämlich nur dann wirksam, wenn zwischen allen Behörden und Einsatzdiensten eine effiziente Zusammenarbeit und Koordination besteht. Trotzdem fehlt in diesem von den Behörden befolgten klassischen Schema ein Hauptakteur: der Bürger.

Auf Ebene der Sicherheit ist der Bürger der erste Akteur. Durch richtiges Handeln in den ersten Augenblicken einer Notsituation kann er dazu beitragen, schädliche Folgen eines Zugunglücks, einer Pandemie, eines Terroranschlags oder eines Erdbebens zu verhindern oder weitgehend zu verringern. Durch gute Reflexe können Bürger viele Leben retten.

In dieser Hinsicht stellt die Information über die Notsituation und ihre Entwicklung weit mehr als eine Regierungsmitteilung dar - sie wird für den Bürger lebenswichtig!

Gemäß der Philosophie und den Rechtsvorschriften über die Noteinsatzplanung und das Krisenmanagement in Belgien wird die Information der Bevölkerung in Notsituationen von Disziplin 5 vorgenommen.

Obwohl der Bürgermeister bzw. der Gouverneur für die Krisenkommunikation verantwortlich ist, muss jede Gemeinde- bzw. Provinzbehörde im Voraus einen mit der D5 beauftragten Beamten bestimmen. Dieser muss einen Krisenkommunikationsplan (monodisziplinärer Einsatzplan Information der Bevölkerung - EPI) ausarbeiten, der als Leitfaden für die Information der Bevölkerung in Notsituationen dient.